Ein technologisches Wunder im Berg.
Für den Kavernenbau wurden dem Tobl-Berg, dessen Namen die Anlage trägt, rund 200.000 m3 Festmaterial entnommen. 740 km Bohrungen und 220 Tonnen Sprengstoff waren dafür notwendig. Der Querschnitt der unterirdischen Stollen ist doppelt so groß wie jener eines Autobahntunnels. Die gesamte Abwasserlinie, die Be- und Entlüftungszentrale sowie die Dosiereinrichtungen sind darin untergebracht. Auch die Faultürme sind, mit Ausnahme des Gasbereiches, in den Fels gebaut. Nur die restliche Schlammlinie, die gesamte Gaslinie und die Trocknungsanlage befinden sich im oberirdischen Betriebsgebäude. An der Kläranlage sind sechs Online-Messgeräte montiert, die nicht nur für die Aufzeichnung der Daten, sondern auch für die Regelung der Nitrifikation, Denitrifikation, Phosphatfällung und des Überschussschlammabzuges eingesetzt werden.
